14. April

L. schickt ein Video, in dem ein Virologe die Zahlen der jährlichen Grippetoten anprangert.


Ich muss an K. denken (eine Bekannte von L.), die der festen Überzeugung war, dass man mit jeder Impfung einen Chip eingesetzt bekommt.


Ich muss schon viele dieser Chips in mir tragen.

Trotzdem bin ich diejenige, die das Handy zu Hause lässt.

K. hat es immer mit.


L. sagt: K meint, das Virus, das habe man künstlich erzeugt. Weil es zu viele Menschen gibt.


Ich frage mich, wie das mit den Chemtrails ist. Haben die versagt? Gibt es deswegen keine weißen Streifen mehr am Himmel? Weil man jetzt das Virus hat?


Ich will, dass L. bei K. nachfragt.

Überhaupt habe ich ziemlich viele Fragen an K.

Seitdem mir die Pressestunde keinen Kitzel mehr beschert, brauche ich K. für mein tägliches Amusement.


L. macht mir einen Strich durch die Rechnung, er will sich nicht mit K. auseinandersetzen, die Telefonate seien ihm zu anstrengend, meint er.

Such dir deine Ablenkung anderswo!

Ich gehe auf die Seite der Onleihe und lade mir sieben Bücher runter.

Auf unserem Putzbalkon steht mein Lesestuhl.

Auf unserem Putzbalkon scheint die Sonne, jeden Tag von 3 bis 6.

Putzen sollte ich auch. Aber Putzen kann ich morgen auch noch.