Ein Virus auf Reisen

Liebe Eltern!


Die Ausgangsbeschränkungen werden gelockert, Schulen und Kindergärten sollen bald wieder ihren Betrieb aufnehmen - und auch auf meinem Schreibtisch häuft sich die Arbeit.


Hoffen wir alle, dass das Virus nicht erneut auf Reisen geht . . . hier und heute darf es dieses aber noch einmal!


Meine kleine Schreibübung ist ziemlich lustig und richtet sich an Volksschulkinder bis Pensionisten - am besten ist es, wenn alle mitspielen, auch Paarbildungen sind natürlich erlaubt.



Stellen Sie sich vor: Das kleine Corna Virus kommt in ein fremdes Land und erlebt allerlei lustige Sachen - und natürlich muss es jemanden anstecken.



Anleitung

Sie brauchen:

verschiedene kleine Zettel oder Post-its

einen Stift

"Postkarten" (am besten ein etwas stärkeres Papier oder Karton)


Wenn Sie Post-its in unterschiedlichen Farben haben, werden die Kategorien den Farben zugeordnet. Wenn nicht, dann schreiben Sie auf die Rückseite der Zettel die Ziffer der Kategorie


Nun wird auf jeden Zettel ein zur Kategorie passendes Wort geschrieben - für jede Kategorie brauche Sie mindestens soviel Begriffe wie Mitspieler (oder Paare).


Kategorie 1 : Länder

Kategorie 2 : Tiere

Kategorie 3 : Sehenswürdigkeiten (Riesenrad, Eiffelturm, Windmühle ....) was den Kindern spontan einfällt.

Kategorie 4 : Fortbewegungsmittel (Boot, Flugzeug, Auto, Kutsche, aber auch Schneckenpost, etc...)

Kategorie 5: Speise

Kategorie 6: Farbe

Kategorie 7: 2 Menschen (entweder Namen oder Verwandte oder Berufsbezeichnung wie etwa Arzt)


Alle Zettel werden nun durchgemischt - danach wird von jeder Kategorie ein Zettel gezogen.

Nun geht das Virus auf Reisen und schreibt eine Postkarte!

5 von 7 Begriffe müssen verwendet werden, 2 sind freiwillig.

Je absurder die Texte, desto besser!


Die Postkarten werden auf einer Seite beschrieben, die andere Seite bekommt ein schönes Bild vom jeweiligen Land. Auch Marken können gezeichnet und aufgeklebt werden!





2 Beispiele:


Hallo, Tante Rosa!

Stell dir vor, heut bin ich unter dem Ohr eines Elefanten nach Amerika gereist. Mit der Schneckenpost! Hat ganz schön lang gedauert. In Amerika hab ich mir dann das Riesenrad angeschaut. Am Abend bin ich fein Essen gegangen und hab mir grüne Spaghetti bestellt. Jetzt aber muss ich arbeiten. Als nächstes werde ich einen Straßenkehrer anstecken.

Viele Grüße, dein Coroni



Lieber Lukas!

Ich bin gerade mit meinem roten Auto in Frankreich angekommen. Eigentlich bin ich viel u müde, um jemanden anzustecken, aber heute steht Onkel Gerhard auf meiner Liste. Davor werde ich aber noch auf die Freiheitsstatue klettern und dort einen großen Elefanten essen. Immer nur Krautfleckerl ist nämlich langweilig. Es grüßt dich dein Coroni.

Viel Spaß und einen guten Start zurück ins öffentliche Leben!

Besuchen Sie mich auch auf meiner Facebookseite - dort werde ich ab und zu noch etwas teilen.

herzlichst,

Margarita Puntigam-Kinstner



Dieser Schreibimpuls ist 2014 in Margas Magazin #3 erschienen